Brustrekonstruktion

Die Entfernung der Brust ist nach einem Brustkrebs in manchen Fällen notwendig und bedeutet für eine Frau einen extremen psychischen Stress durch den Verlust dieses wichtigen Organs. Meine Erfahrungen mit dem Wiederaufbau der weiblichen Brustdrüse durch Eigengewebe und auch durch Silikonimplantate sind seit über 27 Jahren erprobt. Durch zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten und Vorträge in der ganzen Welt konnte ich meine Entwicklungen dahingehend präsentieren. Mehrere Operationsmethoden wurden von mir entwickelt, eingeführt und zum heutigen Standard etabliert.

Das Gewebe, welches zum Brustaufbau notwendig ist, kann vom Rücken, vom Bauch vom Oberschenkel und vom Gesäß gewonnen werden. Die einzelnen Methoden werden mit jeder Patientin individuell besprochen und dann in beidseitigem Einvernehmen durchgeführt. Besonders bei dünnen Patientinnen ist fast nur das Gesäß als Entnahmestelle möglich. Bei allen anderen kann man den Wünschen der bevorzugten Entnahmestelle nachkommen.

In den meisten Fällen ist die rekonstruierte Brust kleiner, was auch fast immer der Wunsch der Patientinnen ist, sodass nach 3–6 Monaten die zweite Brust angeglichen werden muss. Zu diesem Zeitpunkt wird auch die Brustwarze der rekonstruierten Brust gebildet. Die Wahl der Methoden kann weder über Telefon noch über Internet diskutiert werden. Eine persönliche klinische Untersuchung und Beratung durch den Plastischen Chirurgen ist unbedingt notwendig.
Die Nachbetreuung muss genauestens nach den Vorgaben des jeweiligen Operateurs eingehalten werden. Erfahrung spielt bei diesen plastich-–chirurgischen Eingriffen eine große Rolle.

© Copyright 2012 Prof. Dr. Christoph Papp | Tel.: +43 (0) 676 / 53 53 531 |             Kontakt            | Sinnhubstraße 2 | A-5020 Salzburg | Details zum Webdesign